Es war wieder so weit. Vom 27. bis zum 31. Mai 2024 fand „LessCO2“ im Rahmen einer Projektwoche im 10. Jahrgang statt. Wie immer nach solchen Aktionstagen gaben die Schülerinnen und Schüler Feedback. Die Schülerzeitung hat sich angeschaut, was sich nach Meinung der Teilnehmenden und nach Meinung der Schule ändern sollte.
Die Projektwoche ist vorbei – was jetzt?
Nach Abschluss einer solchen Projektwoche braucht es besonders eins, damit die Projekte wirklich umgesetzt werden: Eigeninitiative. Den Mangel der Schülerinnen und Schüler daran konnten einige von ihnen selbst feststellen. Die Schülerzeitung hat dazu Frau Drohsel befragt, auch sie konnte diesen Eindruck bestätigen. Sie sprach sich für die Einsetzung einer Lehrkraft aus, die extra als solche Ansprechperson fungieren könnte. Dabei fügte sie hinzu, dass es aktuell leider an schulischer Kapazität dafür fehlt. Auch Herr Knoop zeigte sich verständnisvoll, wenn man auf eine Umsetzung verzichtet, da man dafür nicht nur seine eigene Zeit verwendet, sondern sich auch um Aspekte wie Finanzierung und Connections kümmern muss.
Mehr Transparenz und Verständnis
Durch das Feedback der Schülerinnen und Schüler wurde klar, dass die Schülerschaft wenig Ahnung hat, was hinter den Kulissen nach Abschluss der Projektwoche passiert. „Können wir früher gehen?“ Diese Frage mussten sowohl die beiden Studentinnen als auch die Lehrkräfte oft hören, obwohl nur die Studentinnen dazu befugt waren, dies zu erlauben. Frau Drohsel begründete dies mit einem Kommunikationsfehler und versicherte, dass es nächstes Jahr klarer kommuniziert wird. Diesen Eindruck konnte Herr Knoop indirekt auch bestätigen. Er erzählte zum Beispiel davon, dass aktuell der Hühnerstall aus letztem Jahr umgesetzt wird und auch, dass die Lichtsensoren bereits umgesetzt wurden. Dies bekommen die Schülerinnen und Schüler aber kaum mit. Zusammenfassend kann man sagen, dass zukünftig mehr Transparenz von schulischer Seite und gleichzeitig mehr Verständnis von Seiten der Schülerinnen und Schüler nötig ist. Diesbezüglich wäre auch hier die bereits vorgeschlagene Ansprechperson sinnvoll einzusetzen. Zusätzlich schlugen viele Schülerinnen und Schüler vor, nicht mehr sechs Stunden täglich daran zu arbeiten, da es oft zu viel Zeit war. Frau Drohsel freute sich sehr über das Feedback und auch Herr Knoop sprach sich für Zeitblöcke statt ganzen Schultagen aus.
Unser Fazit
Insgesamt ist die Umsetzung von „LessCO2“ sehr bereichernd für die Schülerinnen und Schüler. Nur zusammen ist es möglich, mehr Transparenz, Verständnis und eine verbesserte Organisation zu schaffen. Die Schülerzeitung freut sich, dass der Dialog entstanden ist und blickt sehr positiv auf die Projektwoche im nächsten Jahr.