„À vos marques, prêts, partez!“ – Motiviert stellten sich am 20. und 28. Juni die diesjährigen Kandidatinnen und Kandidaten der drei Rendsburger Gymnasien den Prüfungen zum DELF (Diplôme d’Études en Langue Française). In diesem Jahr hatte das Kronwerk Anwerber für die Niveaus A1 (elementar), A2 (elementar fortgeschritten) und B1 (unabhängig). Es wurde sowohl im Unterricht, als auch in der DELF-AG fleißig geübt. Dank authentischer Prüfungsmaterialien können sich jährlich insbesondere die neuen Teilnehmenden gezielt mit den Aufgabenformaten vertraut machen. Auch zu Hause stehen allen diese Ressourcen zur Verfügung, um sich nach eigenem Ermessen vorzubereiten. Am ersten Termin, dem 20. Juni ging es für die Kronwerker zur Helene-Lange-Schule, um ihre mündliche Prüfung abzulegen. Begleitet von Snacks, letzten Vokabelimpulsen und dem aufmunternden „Bon courage!“ von Herrn Petersen ging es auch schon los. Die sichtbare Erleichterung nach Verlassen der Prüfungsräume hat nicht nur für Aufatmen gesorgt, es war auch ein stilles Lob an das, was die Prüflinge in ihrer individuellen Französischlaufbahn gelernt haben. Am darauffolgenden Samstag stand die schriftliche Prüfung auf dem Programm: Hörverstehen, Leseverstehen und Textproduktion verlangten den Teilnehmenden nochmals Konzentration ab. Nach gemeinsamen Gruppenfotos, ermutigenden Worten und Süßigkeiten im Nebenraum ging es in die Prüfung. Je nach angestrebtem Sprachniveau fanden sich alle etappenweise beim Hörverstehen ein. Nach einer aus der Staffelung erforderlichen Pause folgte die Zielgerade – stets mit dem gemeinsamen Ziel einer möglichst vollständigen und richtigen Abgabe im Blick. Manche gaben ihre Ergebnisse vergleichsweise früh ab, andere nutzen die gegebene Zeit aus. Ob mit sich im Reinen oder noch etwas unsicher – nun heißt es: abwarten und auf das Ergebnis hoffen. Gewiss ist jedoch, dass alle Beteiligten aller Gymnasien sich dieser Herausforderung mit Engagement gestellt haben und bereits dieser Einsatz einen wertvollen Erfahrungsschatz darstellt. Und die Erfahrung zeigt, dass sich das auch für das Ergebnis lohnt. Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass nicht nur zahlreiche neue Anmeldungen folgen, sondern auch diejenigen, die bereits ein DELF-Zertifikat vorweisen können, ihr Sprachniveau weiter ausbauen und vielleicht sogar das nächsthöhere Diplom anstreben. Und wenn man bedenkt, wie die Zeit stets zu verfliegen scheint, dann wird das ermutigende „Bon courage!“ von Herrn Petersen bald schon wieder durch die Flure Rendsburgs hallen!