Wie viele von euch mitbekommen haben läuft seit Anfang des Schuljahres ein neues Gesicht durch unsere Schule. Und jetzt mal Hand aufs Herz, wer weiß, wer das ist? – Einige, aber ganz sicher nicht alle. Um ihn ein bisschen vorzustellen, haben wir ihn Interviewt:
Hallo, magst du dich einmal grob vorstellen?
Arved: „Hallo, ich bin Arved Zeipert und mache dieses Schuljahr mein FSJ hier am Kronwerk Gymnasium. Ich bin 19 Jahre alt und war bis zum Sommer selber noch Schüler am Helene-Lange-Gymnasium, das ich dann mit dem Abitur verlassen habe.“
Wieso hast du dir ausgerechnet das Kronwerk für dein FSJ ausgesucht?
Arved: „Ich habe mich für das Gymnasium Kronwerk entschieden, weil die Schule viele gute Einblicke in die pädagogische Arbeit bietet, unter anderem auch durch die OGS, welche es so an der HeLa nicht gab.“
Okay, aber lass uns nochmal kurz zurückspulen. Was ist ein FSJ überhaupt?
Arved: „Der Begriff FSJ steht für Freiwilliges Soziales Jahr. Dabei engagieren sich junge Menschen in verschiedenen sozialen Einrichtungen wie z. B. einer Schule oder in einem Krankenhaus. Ein FSJ dauert von 6 bis 18 Monaten und dient unter anderem dazu, praktische Erfahrungen zu sammeln und sich beruflich zu orientieren.“
Und wieso genau hast du dich dafür entschieden, ein FSJ zu machen?
Arved: „Ich habe mich für ein FSJ entschieden, da ich noch nicht genau weiß, was ich nach der Schule machen möchte. Allerdings finde ich den sozialen Bereich und auch die Arbeit mit Kindern sehr interessant und ich überlege auch nach meinem FSJ, etwas in die Richtung zu machen, sprich Lehrer, Schulsozialarbeiter oder etwas Ähnliches.“
Was sind so deine Aufgaben während dem FSJ?
Arved: „Meine Aufgaben sind sehr vielfältig und reichen von der Mitarbeit im Unterricht über die Betreuung in der OGS bis zur Aushilfe im Sekretariat oder bei den Hausmeistern.“
Was ist deine Lieblingsbeschäftigung während dem FSJ und was machst du gerne außerhalb der Schule?
Arved: „Am Kronwerk gefällt mir am besten die Arbeit in der OGS, da man dort nochmal auf einer ganz anderen Ebene mit den Kindern arbeitet im Vergleich zum Unterricht. Aber auch die Unterstützung im Unterricht gefällt mir gut, da ich auch selber überlege, Lehrer zu werden. Außerhalb der Schule gehe ich sehr gerne ins Fußballstadion und besuche regelmäßig die Spiele des Hamburger Sport-Vereins.“
Du meintest ja, dass du auch den Unterricht begleiten darfst. Welchen Unterricht besuchst du? Arved: „Ich bin regelmäßig im Unterricht dabei, vor allem bei der Unterstufe und Mittelstufe. Ich begleite unter anderem Frau Hurtig-Scharf beim Musikunterricht in den 6. Klassen, da ich auch selber überlege, Musiklehrer zu werden. Aber auch in anderen Fächern wie Geschichte und Sport bin ich regelmäßig dabei.“
Wenn du ein Unterrichtsfach erfinden könntest, welches wäre das?
Arved: „Ich fände ein Fach, das sich um Alltagskompetenzen kümmert, sehr sinnvoll. Also eines, in dem man Sachen lernt wie Kochen, den Umgang mit Steuern und Verträgen und den Umgang mit sozialen Medien. All dies sind Punkte, die meiner Meinung nach in der Schule viel zu kurz kommen.“
Das stimmt. Abgesehen von dem Einführen dieses Faches, was würdest du sofort am Kronwerk ändern, wenn du es könntest?
Arved: „Ein Problem, das ich auch aus meiner eigenen Schulzeit noch kenne, ist der frühe Schulbeginn. Deswegen wäre ich für einen allgemeinen späteren Schulbeginn.“
Sehr cool! Apropos cool, was sind deine Hobbys? Wie lassen die sich mit dem Arbeitstag am Kronwerk verbinden?
Arved: „Da ich sehr fußballinteressiert bin, ist die Arbeit in der OGS super, da wir ja auch 1–3 Mal die Woche in die Turnhalle gehen und Fußball spielen oder ich auch mal draußen Fußball mitspiele.“
Was würdest du regelmäßig machen, als Lehrer, abgesehen vom Fußball spielen?
Arved: „Ich finde die Arbeit mit Kahoot sehr gut und würde regelmäßig Kahoots oder andere Quizze zur Überprüfung des Lernstands einführen, damit der spielerische Teil nicht zu kurz kommt. Generell fände ich eine moderne bzw. digitale und spielerische Lernweise am besten. Auch den Ansatz des SOL, der gerade in den 5. Klassen getestet wird, finde ich sehr gut.“
Was hast du bis jetzt im FSJ gelernt, dass dir regelmäßig privat nützlich ist?
Arved: „Durch mein FSJ habe ich viel über die pädagogische Arbeit gelernt und gemerkt, wie wichtig Geduld, Verständnis und gute Kommunikation sind. Das hilft mir im FSJ und auch privat.W
Das glaube ich dir. Wir sind aber auch schon am Ende des Interviews angekommen. Danke für deine Offenheit.
Arved: „Gerne. Tschüss!“
Tschüss!