2024: Vor kurzem feierte erst die Stadt Rendsburg ihr Jubiläum und dann auch das Kronwerk. 825 Jahre Kronwerk sind es zwar noch nicht, aber im Rahmen einer Kunstausstellung und eines Wettbewerbs wurden beide Jubiläen von Frau Kobusch vereint.
Kunstwettbewerb
Bereits seit 1979, als das Kronwerk erst sein Fünfjähriges feierte, hängt das Relief „Schülerorchester“ des schleswig‑holsteinischen Künstlers am Haupteingang der Schule. Vier weitere Werke – „Karpfengruppe“, „Fährmann“, „Neptun“ und „Ballspiel“ – zieren ebenfalls Rendsburg und bildeten die Basis für den Wettbewerb und die Kunstausstellung. Für den Wettbewerb sollten die Teilnehmenden einen Bezug zu Werken herstellen. In der Umsetzung war jedoch alles möglich: zeichnerisch, malerisch, schriftlich, plastisch, performativ oder fotografisch. Den ersten Platz belegte eine Schülerin aus der Q1 mit ihrem Werk „Heimat“, den zweiten ein Schüler aus der 7d mit „Genießt euer Leben“ und den dritten die Klasse 7c mit ihrer gemeinsamen Arbeit zum Werk „Ballspiel“.
Kunstausstellung
Diese drei Werke und viele weitere wurden in der Jubiläumswoche und darüber hinaus ausgestellt. In den Gängen der Schule lassen sich beispielsweise die vielen Buch‑Objekte der 7d finden – fantasievoll, geheimnisvoll, abenteuerlich, sportlich oder nachdenklich. Gegenüber hängen die Street‑Art‑Stencils der 7c. Das Motiv „Ballspiel“ lieferte den Impuls, im Stil der Street‑Art eine Verbindung zwischen dem Kunstwerk der Stadt und den Schülerinnen und Schülern herzustellen. „Die Frage lautete: Fängt der Junge den Ball oder wirft er ihn? In jedem Fall forderte er die Schülerinnen und Schüler auf, sich damit zu beschäftigen und löste ein spielerisches Miteinander aus“, schrieb Frau Kobusch. Auch die DaZ‑Klasse präsentierte Holzobjekte zum Motiv „Fährmann“, der sinnbildlich für Übergänge steht. Frau Strucks Holzfische zur „Karpfengruppe“ fanden ebenfalls ihren Platz im Eingangsbereich und rundeten die Ausstellung ab.
Frau Kobusch, die alles begleitet, organisiert und mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet hat, gab der Ausstellung das persönliche Fazit „Kunst verbindet“. Sie schrieb: „Es war eine tolle Arbeit mit allen Beteiligten und die Verbindungen haben sich ganz unterschiedlich in den Werken entwickelt.“
Historisch betrachtet hat Kunst für Menschen einen Raum geschaffen, in dem ein tiefes, bedeutungsvolles Miteinander entsteht, aber auch individuelle Entfaltung möglich ist. Genau das konnten die Schülerinnen und Schüler sowie Frau Kobusch in den letzten Wochen erleben – sie stärkten nicht nur ihr Miteinander, sondern auch die Schulgemeinschaft.